
Arzneimittelrecht
Medikamentenstudien, wie wir sie aus dem chemischen Arzneimittelrecht her kennen, gibt es im homöopathischen Arzneimittelrecht nicht. Homöopathische Arzneimittelprüfungen werden durch freiwillige Probanden durchgeführt. Ausgesuchte, gesunde Personen nehmen die Homöopathika ein, beobachten an sich selbst die Wirkung und zeichnen ihre Erkenntnisse auf.
Doch was genau sind homöopathische Arzneimittel?
Homöopathische Arzneimittel werden in einer Art Verdünnungsverfahren hergestellt und sind nicht mit einem pharmazeutischen Mittel gleichzusetzen. Homöopathische Tabletten zum Beispiel bestehen im Wesentlichen aus Milchzucker. Doch gerade bei kleineren Erkrankungen, wie zum Beispiel ein Husten oder Schnupfen, sind homöopathische Arzneimittel eine echte Alternative. Es müssen nicht immer die “chemischen Keulen” sein, die eingesetzt werden.
Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen
Homöopathische Arzneimittel gibt es in der Form von Tabletten, Dragees und als flüssige Lösung. Zu den Nebenwirkungen kann man sagen, dass es zunächst eine Verschlimmerung der Symptome geben kann, doch solche Hinweise sind wissenschaftlich nicht belegt.
Viele stellen sich auch die Frage ob es Unverträglichkeiten oder Wechselwirkungen gibt, wenn ärztlich verordnete Medikamente eingenommen werden. Hier kann ganz klar gesagt werden, dass die Wirkungsebenen unterschiedlich sind und sich nicht gegenseitig beeinflussen. Im Homöopathieratgeber finden Sie weitere hilfreiche Fragen und Antworten.
Bildquelle: Gerd Altmann / pixelio.de


Lin
veröffentlicht in
Tags: