Chirotherapie als Alternativmedizin bei vielen Beschwerden

Chirotherapie

Chirotherapie

Der Rücken schmerzt und Krankengymnastik und Medikamente zeigen nur mäßigen Erfolg? Ein klassischer Fall für die Chiropraktik. Diese manuelle Therapie beseitigt Funktionsstörungen am Bewegungsapparat. Die Wirbelsäule steht dabei im Fokus. Mit gezielten Handgriffen bringt ein Chiropraktiker die Wirbel wieder an ihre richtige Position. In der Fachsprache wird dies als “Justierung” bezeichnet.

Fehlstellungen führen dazu, dass die Funktion des Nervensystems gestört wird. Durch die Blockadelösung werden Probleme an Muskeln, Gelenken, Bändern und Sehnen behoben. Die Selbstheilungskräfte des Körpers werden aktiviert. Krankheiten wie Rücken- oder Kopfschmerzen oder das KISS-Syndrom bei Säuglingen werden chiropraktisch behandelt. Aber auch viele andere Krankheitsbilder kann ein Patient chiropraktisch abklären lassen. Weiteres hilfreiches Medizinwissen wird in verschiedenen Gesundheitsportalen vermittelt.

Nebenwirkungen gibt es fast keine. Ein geringer Anteil der Patienten hat nach der Behandlung leichten Muskelkater. In extrem seltenen Fällen kann es durch eine Schädigung der Nervenwurzel zu Gefühlsstörungen oder Lähmungserscheinungen kommen. Die Erfolge durch die Behandlung sind dagegen ausgesprochen gut.

Viele Patienten beschreiben, dass sie sich danach “befreit” gefühlt haben und dass Schmerzen verschwunden sind. In Deutschland sind ausschließlich Ärzte und Heilpraktiker mit einer Zusatzausbildung in Chirotherapie berechtigt mit der Chiropraktik zu arbeiten. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten nur, wenn es sich bei dem Behandelnden um einen Arzt handelt. Es gibt jedoch die Möglichkeit eine Zusatzversicherung für Heilpraktikerbehandlung abzuschließen.

Bildquelle: bitzenhahn / flickr.com

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